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01.03.2017 08:06:51

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Kleingärtnerverein Geestemünde-Süd e.V.
Helgoländer Str. 15


Gegründet:
Größe: 50.860 qm

Anzahl Gärten: 131

Unser Verein


Die beginnende Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre und die zunehmende Arbeitslosigkeit veranlaßte im Jahre 1932 genau 36 Personen der Siedlung Geestemünde-Süd sich zu treffen, um einen Verein zu gründen.

 

Sie gründeten den "Gartenbauverein Geestemünde-Süd" mit den Zielsetzungen, eine Kolonie zu bauen und die Eigenproduktion von Nahrungsmitteln zu gewährleisten. Diesem Ziel stand am Anfang ein nasses, saures Weideland entgegen. Auf Vereinsbasis wurde im Jahre 1933 eine Laubenkasse eingeführt, - um eine erste Laube bauen zu können, mußten 300,-- Reichsmark angespart werden.


Mit der Machtübernahme 1933 traten in organisatorischer Hinsicht einschneidende Änderungen ein. Freie Wahlen waren passé, ein Vereinsführer wurde eingesetzt. Sträucher, Pflanzgutsämereien, Dünger, Bäume usw. konnten nur nach vorheriger Anforderung über die Partei bezogen werden.


Im Jahre 1946 wurde der Verein mit einem gewählten Vorstand als "Kleingärtnerverein Geestemünde-Süd e. V." neu gegründet. Im Zuge der Neuaufstellung eines Bebauungsplanes sollte die Anlage 1950 aufgelöst werden. Da ein rechtsverbindlicher Pachtvertrag bis 1960 Bestand hatte, wurde dem Einspruch des Vereines stattgegeben. Die darauf folgenden Verhandlungen waren dann von Erfolg gekrönt und als erstes wurde die Kolonie als Dauerkleingartengebiet im neuen Flächennutzungsplan aufgeführt. Später erfolgte die planungsrechtlich Festschreibung im Bebauungsplan.


Zu diesem Zeitpunkt wurden 82 Parzellen bewirtschaftet. Im Jahre 1965 wurde die Anlage um 47 Anlagen erweitert, wobei im Jahre 1966 im Bebauungsplan noch 2 Parzellen zur Komplettierung hinzukamen. Der Verein hat heute 190 Mitglieder, davon sind 131 aktive Gartenfreunde. Die durchschnittliche Größe der Gärten liegen bei ca. 400 m². 12 ausgebildete Fachberater gibt es im Verein, diese stehen den einzelnen Pächtern zur Seite, z. B., wenn Einzelgartenwettbewerbe durchgeführt werden sollen oder andere Sachen anstehen.  

  

Im Jahre 1979 wurde das erste erstellte Vereinsheim aus dem Jahre 1967 ein Opfer der Flammen. Ein Großteil der Chronik des Vereines ging dabei verloren. Das heutige Vereinsheim wurde 1980 in Eigenarbeit, in Kooperation mit der Hilfe der Stadt und des Bezirksverbandes, errichtet.


Aktivitäten im Verein


Die Pflege der Tradition zeichnet sich insbesondere durch den Erhalt einer Laube ("Museumslaube") aus der Gründerzeit des Vereines auf dem Gelände aus. In den Eigenleistungen des Vereines, wie z. B. die Umgestaltung des Haupteinganges und die Verlegung von Wasserleitungen in den Alt- und Neuanlagen bzw. dem Bau des Vereinsheimes, spiegelt sich der Zusammenhalt der Gemeinschaft wider.


Aktionen wie "Ich pflanze einen Baum" durch Gartenfreunde bei einem "runden" Geburtstag, bei Hochzeit, Jubiläum, Taufe, Konfirmation usw. ergänzen bzw. füllen die allgemeinen Grünflächen.


Nicht fehlen dürfen natürlich die anderen Festivitäten - angefangen beim Sylvesterball, über den Tanz in den Mai, Erntedankfest, Wandertage, Sommergartenfest, Seniorennachmittage, Malwettbewerb für Kinder, Preisskat - bis hin zu Kinderweihnachtsfeier oder Spanferkelessen, die eine Gemeinschaft tragen.


Außerdem treffen sich die Frauen des Vereines jeden Monat einmal und basteln für den Flohmarkt, der immer zeitgleich mit dem Kinder-Sommergartenfest ausgerichtet wird.


Städtebauliche Konzeption

Geestemünde-Süd ist ein Wohngebiet im Stadtteil Geestemünde-Süd der Seestadt Bremerhaven. Es entstand Anfang der 20er Jahre diese Jahrhunderts. Die angesiedelte Bevölkerung arbeitete überwiegend auf den Werften, in der Fischerei und Handelshäfen, die direkt im Süden bzw. Westen des Gebietes gelegen waren.


Insbesondere der Fischereihafen stellt eine enge Beziehung zum Kleingartengebiet dar. Die verkehrsmäßige Erschließung des Industriegebietes auf dem Schienenwege hat im Laufe der Zeit eine Umwandlung erfahren. Die Bahntrassen wurden in Grünzüge mit Rad- und Wanderwegen umgewandelt. So liegt die Kleingartenanlage nunmehr in dem städtebaulichen Gesamtkonzept einer Nord-Süd-Achse und verbindet die südlichen Stadtteile Wulsdorf und Geestemünde mit der Stadtmitte der Stadt Bremerhaven.


Die Anlage erfährt die Einbindung in das Verkehrsnetz im Verkehrsverbund ÖPVN, sowie durch PKW, Fahrradwege und als fußgängermäßige Verbindung in alle Himmelsrichtungen, wobei die Einbindung teilweise direkt an bzw. in die Anlage erfolgt. Die Nähe der Anlage zu den Wohnkomplexe im Norden ist die Attraktion der Alt- und Neuanlage und ein lohnendes Ziel für die Naherholung.